von Subway to Sally
Moin zusammen,
wie in letzten Eintrag schon am Rande erwähnt wurde, wollte ich ja mein Figurenkabinett vorstellen, also jene Charaktere, die ich "erfunden" habe, meist sind diese jedoch eine Parodie auf irgendwelche Lehrer von mir oder sie lehnen sich an deren Verhalten an. Doch es gibt auch frei erfundene Figuren die ich hier heute und jetzt anpreisen möchte und werde.
Wie wird dieses vonstatten gehen? Also eigentlich ist das hier nur eine Auflistung von Namen und die dazu gehörigen Eigenarten...Mal fällt diese Detailreicher aus mal weniger...Auch werden Figuren erwähnt, die nicht ganz alleine aus meinem Geiste stammen, sondern in kooperation mit Manuel, ein Jahrgangsgenosse, entstanden sind.
Nun wünsche ich viel Spaß beim lesen der jeweiligen Figuren, mögen sie eventuell ein Lächeln auf eure Gesichter zaubern.
1. Figuren aus meinem Geist:
Elsa:
Elsa ist eine weibliche Person, die das zwanzigste Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Sie macht gerade eine Ausbildung zur Frisörin und ist nun im dritten Lehrjahr, welches bedeutet, dass sie nun an lebende Opfer ran darf. Elsa ist eine großgewachsene, schlanke Frau, die eigentlich eher unscheinbar daher kommt, doch sie hat eine ausordentliche Phobie. Diese Phobie ist so selten und paradox, dass selbst ihr Psychater Dr. Jack Hide nicht zu recht weiß wie er sie behandeln soll, die psychoanalysischen Sitzungen brachten bisher keinerlei Fortschritt oder Andeutung warum Elsa eben diese Phobie hat.
Ihre Phobie bezieht sich auf Schatten!!! Sie hat panische, gar tödliche Angst vor Schatten. Ihr ist bewusst, dass diese Art Phobie eigentlich dazu führen müsste, dass sie ihr Leben schnellst möglich ein Ende bereiten sollte, jedoch ist sie dazu nicht bereit, sie will kämpfen auch wenn es ein auswegsloser Kampf zu sein scheint. Bedingt durch diese Phobie ist ihr Leben im Alltag recht skuriell und ihr verhalten außerordentlich. Da sie allerlei Schatten meidet, ist ihr Gehverhalten in der Stadt recht ansehenswert und gar sportlich, da meist direkte Wege bedingt durch Schatten wegfallen. Auch ist ihre Wohnung sehr extraordinär eingerichtet, so wurden fast alle Ecken abgerundet und die Lichtquellen in ihrer Wohnung sind meist senkrecht von der Decke strahlend, damit sowenig Schatten wie möglich entstehen können.
Hauke:
Hauke ist der Protagonist vieler Geschichten von mir, auch erhielt er im Miniroman von mir den Betanamen "Poet".
Hauke ist der Cousin von Elsa und Tagträumer. Er hat jedoch nicht wie Elsa eine abnormale Phobie sondern eher einen "kranken" Geist, wie er es nennt. Seine Gedankenansätze sind zu meist recht wirr und für andere Menschen nicht nachvollziehbar, jedoch für ihn die "wahre Logik". Er geht noch zur Schule, wo sein paradoxisches Denken zuweilen sehr gegen den Strich der Richtlinien geht und somit ihn das eine oder andere Mal auf das Abstellgleis der Lehrer schickt. Hauke hat im allgemeinen nichts für andere Menschen übrig, da er den größten Teil eher als "unfertig" oder "verdorben" ansieht. Er hasst heuchelei, schmeichelei und schleimerei zu tiefst, auch ist seiner Meinung nach des Menschens größter Laster die Gier, welches dazu führt, dass der Mensch Lästert, intrigriert und Lügt. Seine größte Leidenschaft ist die Analyse des Menschen und seiner kognitivien Fähigkeit und deren Psyche.
Haukes Grundeinstellung beschreibt er gerne so:
1."Warum in der Hauptherde baden und verdrecken, wenn ich am Rande stehen kann und mich über deren Dreck ergötzen kann!?"
2."Der Mensch ist ein besseres Tier, nicht weil wir die Gier haben, nein, sondern weil wir eine größere kognitivere Fähigkeit besitzen als ein Schwein oder Affe, doch soviele nutzen es nicht aus!"
2. Figuren aus dem Geist von Manuel und mir. Lehrerparodien oder Anlehnungen.
Herr Rolf Nikolaus:
Er ist Werte und Normen-Lehrer sowie Deutschlehrer, war jedoch früher auch Bauingenieur.
Herr Nikolaus ist dem Anglizismus das eine oder andere Mal sehr verfallen und so kann es vorkommen, dass er den Unterricht mit den Worten "Good Morning" beginnt oder mit "Bye bye" beendet. Jedoch ist er sprachlich auch sehr gewandt, so lässt er gerne Metaphern los oder verwendet nette Umschreibungen für Gegenstände, so ist in seinem Munde ein Stuhl ein "Holzkamerad". Zuweilen ist sein Auftritt exzentrisch geprägt, so sind seine Vorträge meist mit "wild" dezenten Gestigen begleitet, berühmt ist sein "Bogenzeigefinger". Diese Geste ist jene bewegung der er wiefolgt macht:
Er steht kerzengerade vorne und hebt den rechten Arm, so das Oberarm und und Oberkörper ein Rechtenwinkel beschreiben, darauf folgt der Unterarm, welcher nun sich gen Schulter bewegt um schwung fürs "Finale" zu holen. Nun wird der Zeigefinger alleine aufrecht gelassen und der Unterarm schnellt nach vorne, während sich der Körper auf die Zehnspitzen aufrichtet.
Zum Schluss bleibt nur noch zu erwähnen, dass Herr Nikolaus, obwohl er sprachlich Gewandt ist, eine kleine Schwäche in dieser hat, so schließt er fast jeden Satz mit dem Wort "ne" ab, was nach einer gewissen Zeit extrem penetrant nerven kann oder urkomisch ist, jeweils Situationsbedingt.
Steven Weidenfluss:
Ebenfalls ein Lehrer, jedoch für Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling kurz BRC.
Einst wurde dieser Lehrer als "coolster" der Schule beschrieben, weil dieser immer locker drauf war und Verständnis für so vieles zeigte, doch eines Tages wandelte er sich...Sein Gemüt machte eine 180° Drehung.
Nun ist er permanent neutral bishin zu "mega" schlecht gelaunt. Seine hervorstechensten Äußerungen sind:
"Sag' ma? Willste mich verarschen?"
"Krass!! Oder!?
"Logisch?"
Auffällig ist auch seine Unentschlossenheit gegenüber seiner Jacke, so weiß er nicht ob er sie anbehalten soll oder nicht, was zu einer regelrechten monotonen Modenschau ausarten kann. Doch wenn sie dann mal über den Leib gespannt ist, so wird dann permanent der Reizverschluss geöffnet und geschlossen, er könnte eigentlich bei "Stiftung Warentest für Reizverschlüsse" arbeiten.
Herr Tolle München:
Seines Zeichens Informatiklehrer, oder wie Schüler ihn nennen, Betreuer. Herr München ist informatikleher der Frühenschule, so sind seine Kenntnisse mit seinem Abschluss eingefroren, 70iger Jahre, welches dazu führt, dass er zum größten Teil keine Ahnung mehr von der heutigen Technik hat. Diesen Frust erstickt er mit Backwaren, wozu er eine kleine Sucht entwickelt hat. Des Weiteren findet er Befriedigung mit seinem Schlüssel, welchen er in der rechen Hosentasche versteckt, jedenfalls vermuten die Schüler dort einen Schlüssel. Auch findet er es anturnend, wenn er seine Haartolle berührt und er scheint jedes Mal zu einem Climax zu kommen, wenn er diese durchstreift.
Wegen seiner Backwaren sucht hat er ein Bäuchlein entwickelt, was jedoch dazu führt, dass seine Baumwollpullover nicht mehr wirklich passen, auch sind diese meistens kunterbunt was ein sehr clownhaften Eindruck hinterlässt.
Rainer Gemächlich:
Mathematik- und Volkswirtschaftslehre-, kurz VWL, Lehrer. Sein Nachname ist programm. Nicht nur das sein Unterricht gemächlich Fortschritte verzeichnet, oder besser die Schüler nur sehr schwer verstehen, was dieser Leher eigentlich meint. Seine Art zu reden ist sehr monoton was sein Tonfall betrifft, so weiß man nicht ob er was ernst meint oder nicht, auch die Mimik lässt dieses nicht erschließen, da diese seit Jahren eingefroren sind. Einzig die Augen bewegen sich, vom Schüler weg, den Herr Gemächlich schaut während des gesamten Unterrichts die Ecken der Decke an, als ob er Schlimmel suchen würde oder darauf wartet, dass eben jene Decke sich gen Boden bewegt. Seine Paradedisziplie ist die unlogische Metapher oder der unlogische Vergleich. So sucht ein Skifahrer im Matheunterricht vergebens eine Hütte auf einem Graphen oder es fallen Fragen wie "Wann muss die Frau auf diesem Graphen einschlagen?", dies ist eine Frage zur Berechung eines Wendepunktes. Populär hingegen ist sein Tafelsmilie, da Herr Gemächlich ja emotionslos ist, versucht er seine freude über eine richtige Antwort mit einem Smilie auf der Tafel darzustellen. Dieser Smilie sieht jedoch meist so aus, als würde er Leiden, anstatt das er sich freut gemalt worden zu sein.
3. Figuren aus dem Geiste von Manuel und mir, frei erfunden.
Kurt Gurkenknacker und Dietrich Drahtzaun:
2 ostdeutsche Journalisten die nach dem Mauerfall im Westfernsehen neue Jobs gefunden haben, bei den öffentlich Rechtlichen. Während Kurt Gurkenknacker Moderator der Tagesschau geworden ist, ist Dietrich Drahtzaun Außenreporter innerhalb Deutschlands geworden, von Kurt liebevoll "Der rasende Simsonreporter" genannt. Doch beide haben ein großes Problem, da sie beide Vollblut Kommunisten waren und sich ganz der DDR und dem Osten verschrieben hatten, haben sie keinerlei Kenntnis über den Westen. Städtenamen sind ihnen völlig fremd und so spielt sich bei ihnen alles in Bonn ab. Des Weiteren hat Kurt nicht wirklich die Ahnung von der Technik im Weststudio und somit ist das ein oder andere Missgeschick vorprogrammiert.
Auch besitzen beide noch ihren ostdeutschen Dialekt und die Redensart, so fällt schon mal das ein oder andere mal das Wort "Genosse".
Michael Spätzle:
Eine Figur von Manuel.
Michael ist Schweizer, also war Schweizer, bis er nach Österreich ausgewandert ist, da ihm die schweizerische Neutralität auf den Keks ging. Ja Michael ist ein Sympatisant der rechten Seite und er hat den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als sich über die Deutschen aufzuregen, da man ihnen ja schon den Hitler "geschenkt" habe und diese doch zu doof waren dieses auszunutzen.
Diese Figur ist noch in der Betaphase, weswegen es noch nicht allzu viel über ihn zu berichten gibt.
Ich hoffe ihr habt bis hierhin durchgehalten und vielleicht das eine oder andere Mal geschmunzelt. Es gibt noch einige Figuren mehr über die es sich zu berichten lohnt, doch diese befinden sich noch im Alphastadium und somit sind noch einige Gedanken über jene zu verdenken.
Doch kann ich eins sagen, es werden noch 2 kommen, über die es sich zu feiern lohnt, wie der "Schwanzgesteuerte" Schüler X, hat noch keinen Namen, und den sportsüchtigen Hip Hop Hörer, der eigentlich doch ganz Ok ist, oder doch nicht?
Also so danke ich Ihnen für das Durchlesen dieser Lektüre und für ggf. Vorschläge wäre ich dankbar, da man ja nicht nur Figuren erfindet damit sie vergammeln, nein da möchte das Q schon eine kleine humoristische Geschichte daraus machen.
Bis die Tage
Q
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